Der Showdown in der Bezirksliga: Der STS hilft nur ein Sieg

Gut zuhören: Frank Schnieder wird am Samstag als Trainer viel Arbeit haben.

Schwerte. Showdown in der Basketball-Bezirksliga 10: Im Spitzenspiel zwischen der Schwerter TS und den LippeBaskets Werne 3 geht es am letzten Spieltag um die Meisterschaft und den Aufstieg in die Landesliga. Rechenschieber bleiben in der Schublade, die Vorzeichen sind eindeutig: Nur wenn die Schwerter gewinnen, bleiben sie auf dem Platz an der Sonne, den sie schon so lange besetzen und den sie auch am letzten Spieltag am liebsten nicht mehr hergeben würden. Anwurf ist am Samstag um 17 Uhr in der Sporthalle Gänsewinkel in der Grünstraße 70.

Personelle Vorzeichen sind schlecht

Ausgerechnet jetzt stehen die personellen Vorzeichen auf Seiten der Gastgeber unter einem ganz schlechten Stern. Trainer Frank Schnieder hat Ausfälle zu beklagen, die den Centerbereich schwächen. Robin Seib befindet sich in einem schon lange geplanten Urlaub. Thomas Jung ist verletzt. Frank Schnieder hat bei ehemaligen Spieler wie Marc Vater und Kersten Siebert angeklopft - beide sind mittlerweile erkrankt. Jetzt wird sich der Coach etwas einfallen lassen müssen, wie er der Werner Stärke unter dem Korb begegnet - eine Stärke, die auch schon bei der einzig verheerenden Niederlage der Schwerter zum Tragen kam; in Werne verlor man das Hinspiel mit 46:105. „Damals haben wir überhaupt keinen Zugriff auf das Spiel gehabt“, erinnert sich Frank Schnieder. „Jetzt werden wir unser Bestes geben“.

„Die Mannschaft ist voll motiviert“

Jaja, das Beste. Denn die Probleme im Centerbereich sind ja nicht die einzigen, mit denen die Turnerschaft zu kämpfen hat. Tobias Priggemeier kann nach seinem Achillessehnenriss noch nicht spielen. Nicolas Jung ist noch nicht im Vollbesitz seiner körperlichen Kräfte, kann nach seiner Erkältung nur temporär eingesetzt werden. Das sind nicht die besten Vorzeichen, die sich nur mit viel Einsatz kompensieren lassen. „Die Mannschaft ist voll motiviert“, berichtet der Trainer. So wird es am Freitag auf dem Trainingsplatz der zweiten Mannschaft noch ein freiwilliges, taktisch orientiertes Training geben. „Wenn die Mannschaft es schafft, nicht zu überdrehen, hat sie eine Chance“, sagt Frank Schnieder. Aber „es wird eine enge Kiste“.

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