Friedensfest im Stadtpark: Verhaltener Start, aber dann kamen sie doch

Ordner hatten alles im Griff.

Schwerte. War das Friedensfest des Lichtkünstlers Jörg Rost im vergangenen Jahr von Anfang an ein großer Erfolg, so war der Auftakt am Samstagmittag eher verhalten. Die Resonanz auf das interkulturelle Friedensgebet mit Peter Iwan (Pfarrer St. Marien), Thomas Damm (St. Viktor) und Hüseyin Bektas (Diyanet) ließ zu wünschen übrig. Zwar war die Tafel wieder lang und schön geschmückt, zwar leuchteten auch die Kronleuchter darüber wieder, aber alles andere war kleiner dimensioniert als das noch im vergangenen Jahr der Fall war.

Alles für die gute Sache: Renate Lammert (l.) und Gudrun Körber.

Der freundliche Obsthändler von nebenan…

Aber dann kamen sie doch noch, Schwerterinnen und Schwerter aus allen Kulturen. Bänke und Tische füllten sich. Zu den Gästen gehörten auch der SPD-Stadtverbandsvorsitzende Heinz Haggeney und die SPD-Fraktionschefin Angelika Schröder. Frisches Obst war im Angebot, natürlich Kaffee und Kuchen. Den Teig dafür hatte der Verein Türkischer Elternbund gesponsort. Gemeinsam verkauften Vertreterinnen der AG Schwerter Frauengruppen und des Projekts gegen Kinderarmut die Teigwaren. Ordner, einer an jedem Tisch, sorgten für den reibungslosen Ablauf und das gute Verstehen. Jörg Rost jedenfalls gab sich am späteren Nachmittag zufrieden mit dem Fest, auch wenn’s kleiner ist als im vergangenen Jahr.

Verschiedene Programmpunkte werden Besucherinnen und Besucher noch bis 21 Uhr unterhalten. Allerdings steht die passive Unterhaltung nicht im Vordergrund, sondern eher der aktive Austausch in der Begegnung der Kulturen. Das Friedensfest findet übrigens im Stadtpark statt.

So war das Fest im vergangenen Jahr

Ein Bekenntis für Frieden, Freiheit und Gleichheit

 

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