„Ganz schön helle“: 308 Sicherheitswesten für Schwertes Erstklässler

Schwerte. Erstklässler gehen demnächst im Herbst wieder im Dunkeln zur Schule und meistern oftmals zum ersten Mal alleine ihren Weg dorthin. Dabei muss nicht nur der Schulweg zur Routine werden. Auch das Tragen einer Sicherheitsweste für bessere Sichtbarkeit sollte zu einer Selbstverständlichkeit werden. Denn Kinder sind keine kleinen Erwachsenen.

Daher ist es „ganz schön helle“, wenn die Erstklässler die Sicherheitswesten der ADAC Stiftung „Gelber Engel“ regelmäßig auf dem Schulweg oder in der Freizeit tragen. Kinder können Gefahren im Straßenverkehr oftmals nicht richtig einschätzen, da ihnen aufgrund der Körpergröße noch der Überblick fehlt. Ebenso ist das Richtungshören nicht ausgeprägt und das Sichtfeld eingeschränkt. So kann der herannahende Verkehrsteilnehmer „aus dem Augenwinkel“ nicht immer erkannt werden.

750000 Westen bundesweit

Deshalb wurden im Rahmen der Sicherheitsaktion für Erstklässler 308 Westen in Schwerte vom ADAC Westfalen und dem Schwerter Motor Club an die Schulanfänger übergeben -  von insgesamt 750.000 bundesweit. Unterstützt wird die Aktion von der Deutschen Post, die die gesamte Logistik und den kostenlosen Versand der rund 30.000 Pakete in ganz Deutschland übernimmt. Bei der Übergabe an die Erstzklässler der Friedrich-Kayser-Schule waren von der Post Volker Dunkel, Leiter des Zustellstützpunktes der Deutschen Post in Iserlohn, und Zustellerin Silke Sube anwesend. Den ADAC vertrat Klaus Hasenpusch, Vorstandsmitglied im ADAC Westfalen. Ralph Bodemer und Stefan Süring vertraten die Fraben des Schwerter Motor Clubs. Anwesend war neben Schulleiterin Sabine Jost auch der erste stellvertretende Bürgermeister Jürgen Paul, der schon seit eh und je in Herz für die Sicherheit von Schülerinnen und Schülern hat.

Appell an die Eltern

„Die Erstklässler sollten sehen, dass sie mit einer Weste viel besser und schneller von anderen Verkehrsteilnehmern erkannt werden. So kann rechtzeitig reagiert werden – das kann Leben retten. Natürlich nur dann, wenn die Westen auch getragen werden“, sagt Klaus Hasenpusch, Vorstandsmitglied vom ADAC Westfalen, und appelliert damit auch an die Eltern, den Kindern die Weste regelmäßig anzuziehen.

Die ADAC Stiftung „Gelber Engel“ gGmbH unterstützt seit ihrer Gründung im Jahr 2007 Unfallpräventionsprojekte für Kinder und Jugendliche, fördert Unfallforschungsprojekte an Universitäten bzw. Technischen Hochschulen und hilft bedürftigen Menschen, die nach einem Unfall in Not geraten sind. Das zentrale Anliegen der Gesellschaft ist es, den Schutz und die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen.

Ralph Bodemer

Hören Sie, was Ralph Bodemer, Vorsitzender des Schwerter Motor Clubs, zu der Aktion sagt:

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