Play that funky music: Ein grooviger Abend auf der Heide

Schwerter Heide. Play that funky music - der Hit der Band „Wild Cherry“ aus dem Jahr 1976 beschreibt bestens, was acht Männer und eine Frau musikalisch so alles treiben. „What ever works“ heißt die Band, die am Samstagabend im Kultur- und Kneipenzentrum „Auf der Heide“ aufgetreten ist und die, jede Menge Songs mit hohem Wiedererkennungswert und Party-Feeling auf den Notenständern, sich für weitere Auftritte in Schwerte empfohlen haben - zum Beispiel auf dem Pannekaukenfest oder als Weihnachtskracher in der Rohrmeisterei.

Schwertes Ausnahmegitarrist Dirk Edelhoff.

Es war großes Kino, was die neunköpfige Band um den Schwerter Edelgitarristen Dirk Edelhoff bot - schade für jeden Freund von Funk und Soul, der nicht dabei war. So viel musikalische Qualität, so ein dichtes, grooviges Klanggemälde auf einen Haufen erleben Musikfreunde nicht alle Tage. Gary Moore, 2011 verstorbener Bluesrock-Gitarrist aus Irland (u.a. Thin Lizzy), hätte es gefallen, wie leidenschaftlich Dirk Edelhoff das Solo in „Still got the blues“ spielte. Das kam an bei den Leuten, ebenso die irre Version des Bowie-Hits „Let’s dance“. Oder „Why did you do it“ der Band „Stretch“ - das muss man mit dem satten Gebläse erst einmal so auf den Punkt bringen wie es „What ever works“ getan hat. One two. Und wer kommt schon auf die Idee, ein James Bond-Thema mit dem Steely Dan-Ohrwurm „Do it again“ zu verbinden? „Stayin alive - ja sicher! Sogar Voulez Vous von Abba oder Louis Armstrongs „What a wonderful world“ haben ihren Platz gefunden in der Welt aus Soul und Funk. Einfach Klasse! Do it again.

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