Gammelfleisch wurde entsorgt - Stadt prüft Strafanzeige - Hinweise sind eingegangen

Die abgeladenen Fleischreste. Foto: Stadt Schwerte

Schwerte. Nicht erst am Montag, sondern schon am Freitag haben Mitarbeiter einer Spezialfirma und des städtischen Bauhofs das Gammelfleisch entsorgt, das Umweltsäue offenbar in der Nacht zum Donnerstag an der Ruhrtalstraße in die Landschaft gekippt hatten. Der Geruch des verfaulten Fleisches lag aber am Montag noch über dem Geländebereich, in dem sich Unmengen von Fliegen tummelten.

Noch ist nicht sicher, wie die Stadt Schwerte weiter vorgehen wird. Die Verwaltung prüft, ob es sich bei dem Umweltskandal übnerhaupt um einen Straftatbestand handelt. Sollte das Ergebnis positiv ausfallen, wird aller Voraussicht nach eine Stafanzeige gestellt werden. Mittlerweile sind auch einige Hinweise bei der Stadt Schwerte eingegangen, berichtete Stadtsprecher Carsten Morgenthal am Montag auf Anfrage. Unter dem Hinweis auf den schwebenden Verlauf wollte er Einzelhzeiten aber nicht nennen.  Die Fahndung nach den Verursachern läft aber auf Hochtouren. Anhand der hinterlassenen Abfalltonnen versuchen die Beschäftigten des Baubetriebshofes Hinweise auf die Herkunft der Verursacher zu erhalten. Bei den Tonnen handelt es sich um Müllgefäße, die in Schwerte üblicherweise nicht verwendet werden, heißt es. Wer etwas gesehen oder bemerkt hat, möge sich beim Baubetriebshof unter Tel. 02304/104-393 melden.

Unmengen von teilweise angefaulten Fleisch- und Lebensmittelresten hatten Unbekannte vermutlich in der Nacht zu Donnerstag in die Ergster Landschaft gekippt. Abgeladen wurden schätzungsweise mehr als ein Dutzend prall gefüllte 120-Liter-Mülltonnen auf einem Wirtschaftsweg kurz hinter der Autobahnauffahrt in Richtung Frankfurt gegenüber des Starenkastens. Zu allem Überfluss wurden einige der Gefäße auch noch ausgekippt. Ein teilweise unerträglicher Gestank waberte deswegen über den vergammelten Fleischmassen.

Ein Spaziergänger hatte den Bereich „Ordnung“ auf die unappetitliche Hinterlassenschaft aufmerksam gemacht.

Print Friendly
Facebook Twitter Pinterest Linkedin Google + Email

Über den Autor