Westfalenliga bleibt ein Traum: TC RW Schwerte unterlag im Spitzenspiel

Schwerte. Den Durchmarsch in die Westfalenliga haben die Herren 30 des TC Rot-Weiß Schwerte leider nicht geschafft. Mit 2:7 unterlagen sie dem Hagener TC Blau Gold, der damit in die vierthöchste deutsche Tennisklasse aufsteigt. Trotzdem können die Gastgeber mit dem Verlauf der Saison sehr zufrieden sein. Als Aufsteiger kassierten sie im Spitzenspiel gegen die Hagener erst am letzten Spieltag ihre erste Niederlage und landeten somit auf einem hervorragenden zweiten Tabellenplatz.

Und so eindeutig wie das Ergebnis auf den ersten Blick erscheint, war es keineswegs. Die Nummer eins der Rot-Weißen Oliver Manz ließ seinem Widersacher Benedikt Büchling keine Chance und siegte mit 6:0 und 6:1 und auch die Nummer zwei Dennis Krüsmann gewann klar in zwei Sätzen gegen Christian Felix mit 6:2 und 6:3.

Doch alle anderen TCRW-Akteure hatten gegen ihre Hagener Kontrahenten das Nachsehen. Tobias Illigens verlor glatt mit 0:6 1:6 in zwei Sätzen gegen Ivo Rosenkranz und auch Moritz Pinner unterlag Moritz Gansow mit 1:6 6:7. Bei Hendrik Neebe und Jonas Alshuth ging es in den entscheidenden dritten Satz, den beide Schwerter aber an ihre Hagener Gegner abgeben mussten. Neebe verlor gegen Philipp Gohmann mit 1:6 6:0 3:6 und Alshuth musste sich gegen Jörg Karthaus nur äußerst knapp mit 6:1 5:7 5:7 geschlagen geben.

Mit der Hypothek eines 2:4-Rückstandes ging es dann in die drei abschließenden Doppel. Nach den ersten Sätzen im Doppel sah es noch sehr gut für die Ruhrstädter aus. Alle drei Doppel hatten ihren ersten Durchgang siegreich gestaltet. Doch die jeweils zweiten Sätze wurden von den Gästen gewonnen, so dass alle drei Partien in den Match-Tiebreak gingen. Hier zogen Alshuth/Krüsmann denkbar knapp mit 8:10 den Kürzeren, und noch enger ging es bei Pinner/Neebe zu, die ihren Gegnern im Tiebreak mit 10:12 unterlagen. Auch Manz/Illigens verloren gegen ihre Kontrahenten im dritten Satz mit 7:10, so dass am Ende ein vermeintlicher klarer 7:2-Erfolg für die Hagener heraussprang.

Unmittelbar nach der verlorenen Begegnung sagte der überaus traurige Mannschaftsführer der Rot-Weißen Hendrik Neebe dem Blickwinkel: „Das ist heute sicherlich ein bitterer Tag für uns. Wir hatten uns vorgenommen zu gewinnen und aufzusteigen. Aber es hat leider nicht geklappt. Letztlich hat nur ein Quäntchen Glück gefehlt, wenn man bedenkt, dass alle drei Doppel erst im Tiebreak und zwei verlorene Einzel erst im dritten Satz entschieden wurden. Trotz der heutigen Niederlage können wir aber stolz auf uns sein, denn wir haben eine ganz tolle Saison gespielt.“

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